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Gladiolenstrauß mit Obstschale
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Otto Modersohn

"Gladiolenstrauß mit Obstschale", ca. 1930

Öl auf Leinwand

86 x 61 cm / gerahmt 110 x 74 cm

signiert
Expertise Otto Modersohn Museum

- mit handgearbeitetem Modellrahmen -

N9031

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Über das Werk

Es sind zwar vorwiegend die Landschaften, die Otto Modersohn berühmt gemacht und seinen Rang in der Kunstgeschichte begründet haben, doch hält das Modersohnsche Œuvre auch eine Vielzahl von ebenso qualitätvollen wie faszinierenden Blumenstillleben bereit. Vor allem in den frühen 1930er-Jahren - angeregt durch seine Aufenthalte im Allgäu und die dortige Alpenflora - widmet sich der Künstler mit Hingabe diesem Motiv. „ ... habe eine Reihe Herbststräuße gemalt, nicht schlecht ”, notiert er am 9. November 1933 und ergänzt wenige Tage später voller Begeisterung: „Ich entwickle immer mehr einen Stil für Blumensträuße. Sie werden immer reicher, phantastischer, geheimnisvoller - so ein Strauß ist eine Wunderwelt, phantastischer als die Natur da draußen, eine Märchenwelt, ein Feenreich. (...)" Dabei schlichte Farben, gebrochen, indifferent, milde, gedämpft, zart, nuancenreich, nicht bunt, einheitlich, eine Dominante, eine Harmonie - ohne Effekte.” Den hier aufgestellten Prämissen folgt auch der „Gladiolenstrauß mit Obstschale”. Auf rot-braunem Tisch vor blau-türkisfarbenem Hintergrund präsentiert sich ein Strauß in dunkelgrüner, bauchiger Vase. Die Farbigkeit der nur groß erfassten Blüten reicht von kräftigem Gelb in die Rotskala hinein, die mit Tönen von zartem Rosè über Orange bis hin zu tiefem Mauve vertreten ist. Eine Obstschale ergänzt den warmen Farbklang um weitere, gelb-grüne und gelb-orange Aspekte. "... nur nicht zuviel und bunte Gegenstände, die nur die Bildwirkung absprächen und zerreißen und sich gegenseitig stören. Ein Klang, nicht soundsoviele", hatte der Künstler schon 1923 geäußert.

Otto Modersohn am 9. November und 12. November 1933, hier zitiert nach: Marina Bohlmann-Modersohn, Otto Modersohn. Leben und Werk, Fischerhude 2005, S. 277, 279, 280.
Otto Modersohn, Tagebucheintrag vom 10. September 1923, hier zitiert nach: /www.modersohn-museum.de [25.8.2013]
(Doris Hansmann)


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