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Frühling an der Wümme

Otto Modersohn

"Frühling an der Wümme", 1928

Öl auf Leinwand

55 x 75 cm / gerahmt 75 x 95 cm

unten rechts signiert, datiert "O Modersohn 28"
Expertise Otto Modersohn Museum, Fischerhude

- mit Modellrahmen -

N9105

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Über das Werk

Die lokale Trennung von Worpswede nach dem Tod von Paula Becker ab 1905 förderte bei Otto Modersohn ein erneute und verstärkte Konzentration des Malers auf sich selbst. Der Umzug markiert deutlich das Ende eines künstlerischen und persönlichen Lebensabschnittes. Während Modersohns Zeit in Fischerhude, die wir gern als den Beginn des Spätwerkes markieren, treten bald deutliche Veränderungen in seinem Malstil auf. Die einzelnen Bildelemente werden weniger ausformuliert, vereinfacht und wirken dadurch mitunter lapidarer, oftmals sogar abstrakt. In der Tonalität herrschen die dunklen Töne vor, die den Bilder im Gegensatz zu den freudigeren Worpsweder Werken eine andere Gewichtung geben. Auch tritt in dieser Zeit bereits eine entmaterialisierende Transparenz ins Bild, die den bereits angedeuteten, bisweilen abstrakten Charakter der Darstellungen betont. Die verschiedenen Bildelemente werden zu frei sich aufeinander beziehenden Formen, und auch die Farben beginnen, eine nahezu selbständige Sprache zu sprechen. Jedes einzelne Motiv wird eindringlich und intensiv, wie dies auch in dem hier gezeigten Werk der Fischerhuder Wümmeniederung deutlich wird. Modersohn gelingt es, das Gesehene immer selbständiger zu verarbeiten und damit eine ganz eigenständige Bildform zu kreieren. Das Bild wird zum malerischen Äquivalent neben der Realität. Damit gehörte Modersohn zwar nicht zu den profilierten Revolutionären der Zeit, blieb aber dennoch geistig hochgradig unabhängig. Er darf nicht nur, sondern muss als einer der profundesten deutschen Landschaftsmaler des 19. und 20 Jahrhunderts gelten.
(Andrea Fink-Belgin)


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