Ohne Titel - Raster
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Heinz Mack

"Ohne Titel - Raster", 1997

Gouache auf Papier

45,5 x 59,5 cm / gerahmt 59 x 71 cm

signiert, datiert

- mit Modellrahmen -

N9121

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Über das Werk

An die Stelle der Komposition rückt in der Kunst des 1931 im hessischen Lollar geborenen Heinz Mack die Struktur - in diesem Werk deutlich sichtbar an der Darstellung des Rasters. Der mehrfache documenta-Teilnehmer vertrat Deutschland 1970 auf der Biennale in Venedig. Ausschlaggebend für die Nachhaltigkeit seiner Kunst ist seine seit Mitte der 1950er Jahre vollkommen neuartige Auseinandersetzung mit dem Licht in der Kunst, die er teilweise gemeinsam mit Otto Piene vorangetrieben hat. Aus dieser Zusammenarbeit resultierte die Künstlergruppe ZERO (gegründet am 24. April 1958 von Otto Piene und Heinz Mack), die einen erneuten Neuanfang in der Kunst des 20. Jahrhunderts proklamierte. Die puristische Kunst der Zero Künstler basierte nicht mehr auf rein malerischen Mitteln, vielmehr sollten die realen Grundlagen der Wahrnehmung und somit auch der Kunst Thema werden: Bei Heinz Mack ist dies das Licht, besonders in seiner chromatischen Aufspaltung. Basis der Auseinandersetzung mit dem Thema Licht war die Konstituierung eines strukturell geprägten künstlerischen Ausdrucks: „Ein solches Strukturelement ist z.B. (...) die gewisse Parallelität einer Vielzahl von Geraden in vertikaler oder horizontaler Anordnung; die Textur solcher Geraden ist unendlich variabel; ihr Prinzip ist die gleichzeitige oder periodische Abfolge”, beschrieb Mack bereits 1958 sein Interesse an dem an Strukturen orientierten Bildaufbau. Neben der festgelegten Struktur interessieren den Künstler desweiteren die Regelabweichungen von dieser. Ein bereits häufig zitiertes Schlüsselereignis verdeutlicht dies: Zufällig trat Mack auf eine dünne Metallfolie, „die auf einem Sisalteppich lag. Als ich die Folie aufhob, hatte das Licht Gelegenheit zu vibrieren. Da der Teppich aber mechanisch hergestellt war, blieb auch der Abdruck nur mechanisch und dekorativ; die Bewegung des reflektierten Lichtes war hier völlig gleichgültig und langweilig.” So ist - wie auch in dem hier abgebildeten Werk - die künstlerisch geschaffene Rasterung wichtiger Bestandteil der Kunst von Heinz Mack. Dieser gegenübergestellt erscheint das Band der in kleinen Quadraten festgehaltenen Spektralfarben.
(Andrea Fink-Belgin)


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