Relief painting # 12
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Adolf Richard Fleischmann

"Relief painting # 12", 1960

Öl und Wellpappe auf Leinwand

29 x 22 cm / gerahmt 47 x 39 cm

rückseitig signiert, datiert, betitelt
Werkverzeichnis Nr. R 14

- mit Künstlerrahmen -

N9135

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Über das Werk

Bis zu seinem Tod arbeitete der seit 1952 in New York lebende Adolf Richard Fleischmann in seinem berühmten Spätwerk mit einem Minimum an künstlerischen Mitteln: horizontale und vertikale Streifen auf einem rechteckigen oder auch ovalen Grund, selten - wie in dem hier vorliegenden „Relief painting # 12” - mit Einblendungen weiterer geometrischer Grundflächen. Wenige Farben, die zumeist aus dem Bereich der Primärfarben stammen, sowie Weiß- und Grau-Töne bestimmen das Werk Adolf Fleischmanns, dessen Leben auch durch das Grauen zweier Weltkriege geprägt worden ist. Konnte der Künstler während des 1. Weltkrieges zunächst noch seiner Tätigkeit als Gestalter von Bucheinbänden an der Werkstätte für graphische Kunst in Stuttgart nachgehen, arbeitete er später als wissenschaftlicher Zeichner am Kantonsspital in Zürich. Deutschland verließ er bereits 1933 und lebte zunächst auf Mallorca, bevor er sich nach einem zweijährigen Aufenthalt in Italien, 1938 in Paris nieder ließ. 1940 begann seine fünf Jahre andauernde, von mehrfachen Internierungen unterbrochene Flucht quer durch Frankreich. Diese Zeit in Frankreich führte zu einer Annäherung an die Kunst der französischen Kubisten wie auch zu der Begegnung mit den rhythmisch-bewegten Farbformen der Werke Delaunays. Der bedeutende Kunstkritiker Michel Seuphor machte Fleischmann mit dem Werk des Niederländers Piet Mondrian bekannt. Diese wichtigen Einflüsse erweiterten und fundierten Fleischmanns Kunstwollen. Er entwickelte innerhalb seines Œuvres fortan sein ureigenes Prinzip der Rhythmik von geometrischen Formen. Darin verleugnete er mitnichten die eigene Handschrift oder gar das handwerkliche Entstehen seiner Kunst. Vielmehr bergen seine Werke das zarte Miteinander von kühler Rationalität (in der formalen Strenge) und poetischer Peinture (im handwerklichen Duktus). Fleischmanns Werke sprechen eine intime und persönliche Sprache.
(Andrea Fink-Belgin)


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