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B 29 1992
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Heinrich Siepmann

"B 29 1992", 1992

Öl auf Hartfaserplatte

60 x 50 cm / gerahmt 63 x 53 cm

rückseitig signiert, datiert
WVZ-Nr. 1034

- mit Atelierleiste -

N9246


Über das Werk

Heinrich Siepmanns Leben umfasst nahezu ein ganzes Jahrhundert. Der in Mülheim an der Ruhr 1904 geborene und 2002 dort auch verstorbene Künstler führte ein vollkommen seinem künstlerischen Schaffen gewidmetes Leben. Seine Kunst fällt heute in die Kategorie "konkret konstruktive Kunst", einer Rich­tung, die in Abgrenzung zur „abstrakten Kunst” der 1970er Jahre einen beson­deren Stellenwert einnahm. Siepmanns Entwicklung zu einem vollkommen eigenständigen künstlerischen Ausdruck führte zunächst über die gegenständliche und später auch die abstrakte bzw. die informelle Kunst.
In seinen­ künstlerischen Anfängen war das Werk geprägt durch die Darstellung von Architekturen, Städten und Land­schaften. Eine ganze Generation von Künstlern entwickelte wie Siepmann in einer zunehmenden künstlerischen Reduktion solch abbildhafter Werke, die unsere materielle Umwelt zeigen, vollkommen neuartige Kunstwerke. Bildwürdig waren nun nicht mehr nur das äußerliche Erscheinungsbild eines Gegenstandes, sondern davon unabhängig auch rein bildnerische Elemente.
Für Heinrich Siepmann war u. a. auch Kasimir Malewitsch, der Schöpfer des "schwarzen Quadrats" eines seiner großen­ Vorbilder. Die Tatsache, dass Kunst neben dem, was zu sehen ist, nichts weiter bedeuten möchte, erscheint heute so revolutionär wie damals. Im ersten Moment scheint dies wenig zu sein, bei genauerer Überlegung aber erkennt der Betrachter, dass sich in dem Wenigen, was zu sehen ist, viel Tiefgründiges verbirgt.
Die reduzierte Formsprache - in dem vorliegenden Werk handelt es sich um eine monochrome Fläche, die mit zwei Quadraten sowie einer Vertikalen höchst spannungsvoll thematisiert wurde - führt zu einer Darstellung, in der die wenigen grundsätzlichen Kompositions­mittel uns möglicherweise etwas über das Leben selbst verraten könnten. 
(Andrea Fink-Belgin)


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